Festwochenkonzert 2026

Festwochenkonzert 2026 des Neuen Favoritner Mandolinenorchesters –
ein musikalischer Abend voller Charme und Begeisterung

Mit seinem Festwochenkonzert am 10. Juni 2026 im Festsaal der Bezirksvorstehung Favoriten bescherte das Neue Favoritner Mandolinenorchester seinem zahlreich erschienenen Publikum einen ebenso abwechslungsreichen wie stimmungsvollen Konzertabend. Mehr als 100 Besucherinnen und Besucher gaben an diesem Abend dem Orchester die Ehre. Unter der souveränen Leitung von Dirigent Eduard Papazoff präsentierte das Ensemble ein Programm, das musikalische Vielfalt, hohe Spielfreude und stilistische Bandbreite eindrucksvoll miteinander verband. Herr Bezirksrat Kurt Stastka betonte in seinen Eröffnungsworten die kulturelle Verbundenheit des Neuen Favoritner Mandolinenorchesters mit dem Bezirk und auch der Bezirksvertretung.

Abbildung 1 – das treue und zahlreich erschienene Publikum des Neuen Favoritner Mandolinenorchesters
(Foto: Günter Mühlbauer)

Bereits die festliche Eröffnung mit dem „Fest-Marsch“ von Johann Strauss Sohn setzte einen glanzvollen Akzent. Einen ersten Höhepunkt des Abends bildete anschließend „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens und Michael Kunze. Bariton Manfred Schwaiger überzeugte dabei mit seiner warmen Stimme, seinem Temperament und seiner authentischen Interpretation, die beim Publikum spürbare Emotionen auslöste.

Mit dem berühmten Tango „La Cumparsita“ zeigte das Orchester seine Fähigkeit, auch südamerikanische Klangwelten lebendig und temperamentvoll zu gestalten. Besonders interessant war die Aufführung der Suite „Ratschenitza“ von Petko Stainow in einem Arrangement von Eduard Papazoff. Hier kamen die technischen Qualitäten des Orchesters ebenso zur Geltung wie die musikalische Verbundenheit des Dirigenten mit der osteuropäischen Folklore.

Die „Pariser Marche“ von Eduardo Mezzacapo brachte elegante Leichtigkeit in das Programm, während die Melodien aus „Der Waldmeister“ erneut die Verbundenheit des Orchesters mit der Wiener Musiktradition unterstrichen. Mit viel Humor und Charme präsentierte Manfred Schwaiger danach das Lied „Was kann der Sigismund dafür…“ und sorgte damit für heitere Stimmung im Saal.

Abbildung 2 – Eduard Papazoff (musikalische Leitung), Manfred Schwaiger (Moderation und Gesang) und das Neue Favoritner Mandolinenorchester
(Foto: Günter Mühlbauer)

Ein weiterer Glanzpunkt war die Darbietung von „Granada“. Die Solistin Nataliya Striku beeindruckte mit ihrem ausdrucksstarken Spiel auf der Mandoline und verlieh diesem weltbekannten Werk eine eindrucksvolle, mitreißende Note. Das Publikum dankte mit langanhaltendem Applaus.

Auch Conférencier Manfred Schwaiger führte mit sympathischer Lockerheit und interessanten Moderationen durch das Programm und trug wesentlich zur angenehmen Atmosphäre des Abends bei. Die als Zugabe dargebotene Interpretation von „Azzurro“, wiederum gesungen von Manfred Schwaiger, bildete einen beschwingten und publikumswirksamen Abschluss.

Der große Besucherzuspruch und die herzlichen Reaktionen des Publikums bestätigten den Erfolg dieses Konzerts. Das Neue Favoritner Mandolinenorchester bewies einmal mehr seine hohe musikalische Qualität und seine wichtige Rolle im kulturellen Leben Favoritens. Ein rundum gelungenes Festwochenkonzert, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Harald Eichelberger

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