Pilhatsch Günter

 

Der Tenor Günter Pilhatsch

wurde 1964 in Wien geboren.

Seine erste Gesangsausbildung bekam er bei den Mozart-Sängerknaben bei Prof. Gertrude und Erich Schwarzbauer.

Als Knabensopran führten ihn zahlreiche Tourneen nach Deutschland, Schweiz, Holland, Amerika bis nach Japan. Unzählige Auftritte hatte er im Konzerthaus Wien, Schönbrunner Schloß und im Fernsehen.

Auch einige Schallplattenaufnahmen gestaltete der junge Sänger mit, wie eine Weihnachtsplatte mit Peter Alexander, „Jephta“ von Händel unter Nikolaus Harnoncourt und „La messe de Nostre Dame“ von Guillaume de Machaut mit dem Ensemble „Les Menestrels“.

Erste Bühnenerfahrung erfuhr er an der Wiener Volksoper wo er in „Hänsel und Gretel“, „Carmen“, „Der Evangelimann“, „Der Wildschütz“, „Gloriana“, „Der Zigeunerbaron“ mit Mirjana Irosch und Alois Aichhorn und im „Weißen Rössl“ an der Seite von Helga Papouschek und Peter Minich als „Piccolo“ auftrat.

Auch an der Wiener Staatsoper trat er im „Nussknacker“ und in „Carmen“ an der Seite von Elena Obraztsova und Placido Domingo auf.

Nach dem Stimmbruch nahm er Unterricht bei Prof. Margarita Heppe als Bariton.

Leider musste er wegen Stimmbandproblemen seine Gesangskarriere vorzeitig beenden.

Der Kunst blieb er trotzdem treu, denn er ist auch leidenschaftlicher Maler. Er malt hauptsächlich Porträts von Opernsängern. Eine ganz besondere Liebe entwickelte sich zu einer der ganz großen Opernsängerinnen des 20. Jh., nämlich Dame Joan Sutherland und ihrem Ehemann dem australischen Dirigenten Richard Bonynge. Er lernte beide 1987 in New York kennen und ist mit Maestro Bonynge auch nach dem Tod der Sutherland bis heute noch eng befreundet.

Einige seiner Potraits sind im Besitz von Maestro Bonynge und hängen in seinem Chalet in der Schweiz.

Seiner großen Leidenschaft dem Singen konnte der Künstler aber nicht ganz abdanken.

Er präsentierte sich nach langer Abwesenheit dem Publikum beim Frühlingskonzert des Neuen Mandolinenorchester Favoriten 2016.

Ausbildung zum Tenor seit Herbst 2016 bei Alois Aichhorn mit dem er schon an der Volksoper auftrat.