Graner Anton

Graner Anton 19.04.2009

Der in Wien geborene und im Waldviertel aufgewachsene Tenor studierte Gesang bei Kammersängerin Hilde Rössel-Majdan, Michael Pabst, Adelheid Hornich und Gaston Rivero. Sein erstes Engagement führte ihn zu der jungen Dirigentin Elisabeth Zottele, wo er die Partie des Uriels aus der Schöpfung (Haydn) sang.

Erste Auftritte hatte der junge Sänger bei den Herbsttagen Blindenmarkt, den Wiener Festwochen, im Stadttheater Klagenfurt, im Wiener Konzerthaus und im Wiener Musikverein. Er war viele Jahre Ensemblemitglied des Theaters St. Gallen in der Schweiz, wo er unter anderem in folgenden Rollen zu sehen war: Don Ottavio („Don Giovanni“), Fenton („Die lustigen Weiber von Windsor“), Pang („Turandot“), Iwanov („Zar und Zimmermann“), Freddy („My fair Lady“), Cassio („Othello“), Graf Zedlau („Wiener Blut“).
Aber die Liebe zur Operette führt den Sänger auch immer wieder an das Stadttheater Baden, wo er in Partien in „Boccacio“, „Polenblut“ oder „Giuditta“ zu sehen war.

Verschiedenste Rollen führten ihn auch zu diversen Sommerfestivals, wie in Heidenheim (Deutschland), Schönbrunner Schlosstheater oder Römersteinbruch in St. Margarethen. Eine Produktion   unter Dirigent  Martin Haselböck im Rahmen der Wiener Festwochen, Don Ottavio aus Mozarts „Don Giovanni“ beim Sommerfestival in Heidenheim – Deutschland, Operetten in Blindenmarkt, Bad Waltersdorf sowie ein Soloauftritt  am Wiener Rathausplatz zum Silvesterabend runden seine bisherige Sängerlaufbahn ab.

Sein Hausdebüt an der Volksoper Wien gab Anton Graner als Saint Brioche in der Neuproduktion „Die lustige Witwe“. In der Spielzeit 2011/12 ist er wieder in dieser Rolle sowie als Borsa in „Rigoletto“ und Zweiter Nazarener in der Neuproduktion der „Salome“ zu sehen.

 

Seine Mitwirkung beim Neuen Favoritner Mandolinenorchester bereitete uns und dem Publikum große Freude.